

- Material: Eisen dunkel
- Größe: 34 mm x 38 mm
- Gewicht: 11,7 g
Diese Denkmünze wurde 1919 durch das staatliche Fürsorgewerk (für Kriegsgräber) gestiftet bzw. vertrieben. Es war keine Auszeichnung oder Denkmünze für Verdienste um die Fürsorge. Die Medaille diente der Sicherung und Ausgestaltung der Grabstätten der gefallenen und gestorbenen Krieger aus dem 1. Weltkrieg. Die Denkmünze wurde verkauft und der Erlös für die Grabstätten verwendet. Durch die Inflation und Wirtschaftskrise kam die Arbeit des Fürsorgewerkes zum Erliegen. 1925 wurde duech das Reichswehrministerium ein Aufruf gestartet um das Fürsorgewerk wieder zu beleben. Alle Truppenteile und militärischen Dienststellen waren aufgerufen den Vertrieb auch außerhalb des Heeres in geeigneter Form zu fördern.
Der Preis für eine Münze betrug 2 Reichsmark (RM) plus Porto und Spesen. Ab 5 Stück fielen Porto und Spesen weg. Ab 10 Stück kostete die Denkmünze 1,90 RM/Stück, 50 Denkmünzen gab es für 1,80 RM/Stück und ab 100 Stück kostete die Denkmünze 1,75 RM/Stück. Der Reinerlös für die Denkmünze floss dem, vom preußischen Kriegsministerium verwalteten, Fond für Kriegsehrungen zu. Beziehen konnte man die Denkmünze bei der Staatlichen Beratungsstelle für Kriegsehrungen, Abteilung Denkmünze, in Berlin W 8, Unter den Linden 4 im Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung.
Den Entwurf der Denkmünze schuf Hermann Kurt Hosaeus (1875-1958) Bildhauer, Medailleur und Hochschullehrer.
Runde Medaille aus dunkel gebeiztem Eisen ohne Rand. Oben eine mitgeprägte Öse mit kleinem Ring.
Vorderseite:
Rückseite: