

- Material: Bronze vergoldet, Emaille
- Größe: 52 mm
- Gewicht: 23,3 g
Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 wurden alle Verbände und Vereine gleichgeschaltet und den nationalsozialistischen Organisationen untergeordnet. Die bisher verliehenen Ehrenzeichen der Landesvereine und Mitgliedervereine durften ab dem 31. Dezember 1934 nicht mehr verliehen werden. Das seit 1924 verliehene Ehrenzeichen des Deutschen Roten Kreuzes wurde 1934 durch diese Form abgelöst. Gestiftet wurde es am 30. Januar 1934 durch Herzog Carl Eduard von Sachsen Coburg und Gotha, der mit Zustimmung des Reichspräsidenten von Hindenburg, als Präsident des DRK die Statuten änderte und die Klassen erweiterte. Das Ehrenzeichen hatte noch kein Hakenkreuz auf der Brust des Adlers. Die Klassen waren: 1. Klasse an der Schärpe, Stern des Ehrenzeichens, Kreuz 1. Klasse am Halsband, Verdienstkreuz als Steckkreuz, Ehrenzeichen am Band (2. Klasse) auch als Damenkreuz an Damenschleife. Für langjährige Tätigkeit im DRK sollten weiterhin Verdienstabzeichen in Medaillenform für 10, 25 und 40 Dienstjahre ausgegeben werden. Diese Medaillen wurden aber nicht mehr verliehen. Die Ehrenzeichen waren rückgabepflichtig.
Leicht gewölbtes Steckkreuz aus vergoldeter Bronze. Die Kreuzarme sind gerade und golden bordiert. Die Innenseiten sind weiß emailliert. Auf der Vorderseite mittig aufgelegt ein schwarz emaillierter Adler. Die Rückseite ist glatt und vergoldet. Senkrecht eine Anstecknadel mit Gegenhaken. Auf der Nadel der Hersteller.
Vorderseite:
Rückseite:
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