


- Material: Silber
- Größe: 27 mm
- Gewicht: ca. 12 g
Die Zivilverdienstmedaillen unter Wilhelm I. wurden am 23. September 1818 gestiftet und umgestaltet. Dies geschah im Rahmen der Zusammenlegung des Großen Ordens des Goldenen Adlers und des Zivil-Verdienstordens zum Orden der Württembergischen Krone. Die Goldene- und Silberne Zivilverdienstmedaille waren dem Orden affiliert (angeschlossen). Die ersten Zivilverdienstmedaillen wurden durch König Friedrich I. gestiftet und ab 1806 in Gold und Silber verliehen. Diese tragen auf der Vorderseite die Chiffre – FR – unter einer Krone im Lorbeerkranz. Die Stempel für die Medaillen stammen von Johann Ludwig Wagner (1773-1845), Medailleur an der Königlich Württembergischen Münze in Stuttgart. Dieser schuf auch die Stempel für die neuen Verdienstmedaillen unter König Wilhelm I. Die Medaillen der ersten und zweiten Form von 1818 bis 1840 in Gold und Silber sind äußerst selten. Die erste Form der Zivilverdienstmedaillen hat identische Vorder- und Rückseiten. Die hier vorgestellte 2. Form hat die Rückseite mit der Losung und Monogramm. Ab 1840 wurden neue Medaillen durch den Stempelschneider Voigt gefertigt. Diese zeigen jetzt das ältere Bildnis des Königs und die rückseitige Inschrift im Eichenlaubkranz – DEM VERDIENSTE -. Quelle: Jörg Nimmergut, Deutsche Orden und Ehrenzeichen bis 1945 Bd.4 .
Runde Medaille aus Silber mit erhöhtem Rand. Oben eine kräftigere Öse mit Bandring.
Vorderseite:
Rückseite:
Band:
Dunkelrot 35 mm breit, Rand 1 mm, Seitenstreifen schwarz 1,5 mm.
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