

- Material: Silber
- Größe: 38,5 mm x 30 mm
- Gewicht: ca. 12 g
Gestiftet wurde das Erinnerungsabzeichen 1952 durch Fürst Friedrich von Hohenzollern. Anlass war das 25-jährige Jubiläum als Chef des fürstlichen Hauses. Verliehen wurde es an die Gäste der Feierlichkeiten. Friedrich Viktor Prinz von Hohenzollern-Sigmaringen wurde 1927 Nachfolger seines Vaters Fürst Wilhelms. Verheirat war er mit Margarete von Sachsen, der Tochter von König Friedrich August III. von Sachsen. In der Weimarer Republik erhob er sich entgegen den gesetzlichen Vorschriften zum Fürsten von Hohenzollern. Er war Chef des Stahlhelms Bund der Frontsoldaten in Württemberg und Baden. Im Nationalsozialismus näherte er sich der NSDAP an. 1935 wurde ihm der Titel königliche Hoheit zuerkannt. Auf Grund des Prinzenerlasses wurde er nicht in die Wehrmacht einberufen. Nach dem 2. Weltkrieg ging ca. 2/3 des Besitzes verloren. Fürst Friedrich war unter den Bewohnern der hohenzollernschen Gebiete sehr beliebt. Er engagierte sich vielfach kulturell und kirchlich. Auf Schloss Krauchenwies errichtete er ein Kinderheim für Kriegswaisen und Flüchtlingskinder.
Hochovales, durchbrochenes Abzeichen aus Silber. Hinten eine senkrechte Anstecknadel mit Gegenhaken.
Vorderseite:
Rückseite:
Bilder von www.Straube-Orden.de
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