


- Material: Silber
- Größe: 62 mm x 44 mm, Krone 22 x 16 mm
- Gewicht: 20 g
Das Silberne Verdienstkreuz ist die niedrigste Stufe des Hausordens der Wendischen Krone und somit der Einstieg in den Orden. Kreuze von Mecklenburg-Strelitz sind auf Grund der Größe des Großherzogtums wesentlich seltener als von Mecklenburg-Schwerin.
Dieser Orden wurde gemeinsam von den Großherzögen Friedrich Franz II. in Mecklenburg-Schwerin und Friedrich Wilhelm in Mecklenburg-Strelitz am 12. Mai 1864 gestiftet. Er bestand aus 4 Klassen: Großkreuz, Großkomtur, Komtur und Ritter. Die Verleihungszahlen waren für beide Großherzogtümer limitiert. Angeschlossen waren ein Verdienstkreuz in Gold und Silber. Es wurden Verdienstkreuze mit 2 unterschiedlichen Losungen vergeben. 1. Mecklenburg-Schwerin: „Per Aspera ad Astra“ (Durch Dichte zum Lichte) und 2. Mecklenburg-Strelitz: „Avito viret Honore“ (Er blüht in angestammter Ehre). Das rückseitige Medaillon entsprechend mit unterschiedlichen Buchstaben – F F -, für Friedrich Franz Großherzog Mecklenburg-Schwerin, oder – F W -, für Friedrich Wilhelm Großherzog Mecklenburg-Strelitz. Hersteller der Kreuze waren Godet & Sohn in Berlin und die Firma Lasne in Paris. Godet fertigte insgesamt 47 Silberne Verdienstkreuze. Die Firma Lasne fertigte zwischen 1875 und 1899 24 Silberne Verdienstkreuze. Insgesamt wurden also 71 Silberne Verdienstkreuze gefertigt. Quelle: Peter Ohm-Hieronymussen, Die Mecklenburg-Strelitzer Orden und Ehrenzeichen, 2000.
Achtspitziges Kreuz aus Silber mit erhöhten, polierten Rändern. Die Innenseiten der Kreuzarme sind fein gekörnt. Vorder und Rückseite mit separat aufgelegten, rundem Mittelschild. Zwischen den Kreuzarmen jeweils der mecklenburger Greif, 2 nach oben und 2 nach unten gewendet. Zwischen den oberen Kreuzspitzen eine verzierte Agraffe an der die silberne 5-büglige Krone angefügt ist. Durch den Reichsapfel der Krone geht der Bandring.
Vorderseite:
Rückseite:
Band:
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