


- Material: Bronze
- Größe: 39 mm
- Gewicht: 31,4 g
Die Denkmünzen zum 100. Jubiläum der früheren königlich hannoverschen Truppen wurden am 19. Dezember 1903 durch König und Kaiser Wilhelm II. gestiftet. Es wurden für unterschiedliche Truppenteile insgesamt 9 unterschiedliche Medaillen verliehen. Bei gleicher Vorderseite zeigen die Medaillen unterschiedliche Rückansichten mit den jeweiligen Jubiläumsdaten der Truppenteile. Verliehen wurden die Medaillen bei der Jubiläumsfeier des Regiments nur an anwesende Soldaten oder an unverschuldetet abwesende Soldaten. Die Jubiläumsdenkmünze mit dem Datum – 27. November 1813 – 27. November 1913 – wurde an Angehörige des 1. Hannoverschen Infanterie-Regiments Nr. 74 verliehen.
Das Regiment wurde 1866 aus den Resten der früheren Infanterieeinheiten Hannovers zusammengestellt. Diese kämpften schon in den Schlachten von Waterloo und Langensalza. Die Truppen wurden in Danzig formiert und mit ostpreußischen Soldaten verschiedener Regimenter aufgestockt. Der erste Standort war Köln. Im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 kämpfte das Regiment unter anderem in Spicheren, vor Metz und Belfort. Ab 1871 war es Besatzungstruppe in Nancy. Ab 1873 war Hannover der Standort. Im ersten Weltkrieg kämpfte das Regiment hauptsächlich im Westen und nahm an zahlreichen Schlachten teil. Darunter waren St. Quentin, Reims, in der Champagne, Verdun, Somme und Noyon um nur einige zu nennen. 1918 wurde das Regiment aufgelöst.
Runde Medaille aus Geschützbronze. Oben eine angelötete gewöhnliche Öse mit Bandring.
Vorderseite:
Rückseite:
Band:
Bilder von www.Wöschler-Orden.de
.